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26.02. - 28.05.2012
Ausstellung „Goldene Pracht“ zeigt bundesweit einzigartigen Schatz an Silberstatuetten



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In der "Allianz für Wissenschaft" ziehen Stadtverwaltung, Hochschulen und Wirtschaft an einem Strang, um das Profil Münsters als Stadt von Wissenschaft und Lebensart zu schärfen: Das Showreel bietet einen Einblick in die zahlreichen Facetten der Westfalen-Metropole.

Partner

Stadt Münster
Universität Münster
Fachhochschule Münster
Mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost
Sparkasse Münsterland Ost
Portrait > Wissenschaftsstadt
Strategische Allianz schärft Stadtprofil

prinzipalmarkt_04_reIn der "Allianz für Wissenschaft Münster" haben sich Stadt, Hochschulen und Wirtschaft zusammengetan und ziehen gemeinsam an einem Strang, um das Profil Münsters als Stadt von Wissenschaft und Lebensart zu schärfen. Mit ihrer strategischen Allianz wollen die Partner die vorhandenen Stärken des Wissenschaftsstandorts Münster ausbauen - und somit im internationalen Wettbewerb der Städte punkten.

Anziehungspunkt für Unternehmen und Arbeitskräfte

Die Stärken der Wissenschaftsstadt und des Wirtschaftsstandorts Münsters ergänzen sich und bieten gute Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. Grundsätzlich gilt: Die wirtschaftliche Entwicklung ist in allen Branchen eng an die Nutzung des wissenschaftlichen Potenzials gebunden. Daher spielen Bildung, Kultur und Lebensqualität auf dem Weg Münsters „zur Stadt des Wissens" eine wesentliche Rolle. Klare Entwicklungsziele und ein gemeinsames Marketing sollen dafür sorgen, Unternehmen aus Wachstums- und Innovationsbereichen nach Münster zu ziehen - und somit zusätzliche, hoch qualifizierte Arbeitskräfte.

Drei Themenfelder im Fokus

Im Mittelpunkt der "Allianz für Wissenschaft Münster" stehen drei Themen. Zwei von ihnen - „Nanobioanalytik in Medizintechnik und Pharma" sowie „Medizinische Prävention" - liegen in der zukunftsträchtigen Branche der Gesundheitswirtschaft. Hier sind Münster und das Münsterland schon jetzt bestens etabliert sind: Mit rund 92.000 Beschäftigten ist dieser der zweitgrößte Wirtschaftszweig. Auch die Strukturen der nanobioanalytischen Landschaft haben europäische Bedeutung.

So sind das Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) und Biotechnologiezentrum (BioZ) Anziehungspunkt für hoch qualifizierte Fachkräfte. Mit neuen Anker- und Leuchtturm-Projekten soll die hervorragende Position jetzt weiter gekräftigt werden. Neben dem geplanten, bundesweit einzigartigen Nanobio-Analytik-Zentrum (NBZ) ist auch ein interdisziplinäres Präventionszentrum mit kardiovaskulärem Schwerpunkt anvisiert, das die Behandlung der Volkskrankheit Bluthochdruck entscheidend verbessern soll.

Münster 1648: Dialoge zum Frieden

Dritter thematischer Schwerpunkt ist der Westfälische Frieden. Dieser steht für Münster als Stadt der Diplomatie und des Dialogs. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführte Verleihung des Preises des Westfälischen Friedens findet internationale Beachtung. Zudem bezieht sich die Stadt Münster mit einer jährlichen Veranstaltungsreihe "Münster 1648: Dialoge zum Frieden" auf die Verhandlungen die zum Friedensschluss führten. Dabei wird nicht nur das historische Ereignis gewürdigt. Vielmehr wird die Geschichte der Stadt dazu genutzt, um für die Krisenherde der heutigen Zeit neue Möglichkeiten zur Konfliktvermeidung, Konfliktlösung und Friedenssicherung zu entwickeln oder um durch Verhandlungen zu einem Konsens zu gelangen.

Im Jahr 2010 erhält der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim (67) den Westfälischen Friedenspreis. Barenboim werde damit für seine Bemühungen um Völkerverständigung im Nahen Osten geehrt, teilte die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe am 4. März 2010 in Münster mit.

Der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden erhält den Preis gemeinsam mit den jungen Musikern seines «West Eastern Divan Orchestra». Mit 50 000 Euro gehört die Auszeichnung zu den höchstdotierten Friedenspreisen in Deutschland. Er wird am 30. Oktober im historischen Rathaus in Münster verliehen. Zuletzt ging die Auszeichnung 2008 unter anderem an den ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan.

Stärken stärken

schlossDie Allianz für Wissenschaft Münster ist ein Ergebnis des „1. Münsteraner Zukunftsgesprächs" vom September 2006, bei dem rund 300 Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt eingebracht haben. Darüber hinaus baut es auf dem „Integrativen Standort- und Stadtmarketing-Prozess Münster" (ISM) auf. Träger des Netzwerkes sind neben Münster Marketing und der Wirtschaftsförderung Münster, bei denen die Geschäftsführung liegt, auch die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Fachhochschule Münster sowie die Wirtschaft. Mit der „Konzertierten Aktion Wissenschaft Münster" geht es nicht zuletzt auch darum, auf die neue Wirtschaftspolitik in NRW („Stärken stärken") und für die künftigen Verfahren bei EU-Projektförderungen („EFRE") vorbereitet zu sein.

[Foto: Presseamt Münster/ Ralf Emmerich; Presseamt Münster/ Joachim Busch]