Mit dem Beitritt zum WHO Projekt Gesunde Städte-Netzwerk im Jahr 1997 hat sich die Stadt Münster verpflichtet, der Gesundheitsförderung höchste Priorität einzuräumen.
Das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland wurde 1989 ins Leben gerufen. Es ist ein Zusammenschluss von Städten, Kreisen und Regionen und vereinigt bei ständigem Wachstum derzeit über 60 Kommunen mit ca. 20 Millionen Einwohnern. Jede Beitrittskommune verpflichtet sich, die festgelegten Mitgliedskriterien zur Gesundheitsförderung zu unterstützen. Durch die Einbeziehung von Selbsthilfe und Initiativen unterscheidet sich das Netzwerk elementar von sonstigen Spitzenverbänden.
Gesundheitsförderung im Fokus
Die „Gesunden Städte“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Lebensumfeld sowie die Lebensbedingungen der Bevölkerung gesünder zu gestalten. Grundlegende Bedingungen hierzu sind zum Beispiel angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.
Bei der Umsetzung des Gesunde Städte-Programms ist Gesundheitsförderung als Teil einer vorbeugenden Kommunalpolitik auf die Mitwirkung verschiedener Politikfelder wie zum Beispiel Stadtentwicklung, Verkehr, Umwelt, Bildung, Wirtschaft und relevante Institutionen und Vereine angewiesen und verfolgt somit einen integrativen Ansatz. Um dies erreichen zu können, muss das Thema Gesundheit im Sinne einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik auf allen Ebenen und in allen Politikbereichen auf die Tagesordnung gesetzt werden, da nur so gesundheitsförderliche Lebenswelten geschaffen werden können.
Weitere Informationen finden Sie direkt im
Gesunde Städte-Netzwerk.
[Foto: Münster Marketing Galerie/ Ralf Emmerich]





