Durch ein ganzheitliches Versorgungskonzept unter Einbeziehung neuester Erkenntnisse bezüglich individueller und auch genetischer Risikoprofile sowie Parameter der Patientenführung soll das Präventions- und Therapiemanagement von den Bürgern aus Münster und der Region verbessert werden.
Folgende Mediziner unterstützen das Projekt
- Internisten (Nephrologen, Hyperttensiologen, Kardiologen und Diabetologen)
- Psycholsoziale Mediziner (Psychiater und Psychosomatiker, Diagnostik und Therapie von Depressions- und Atemwegserkrankungen, Stressmanagement, Rauchentwöhnung, Verbesserung der Therapietreue)
- Ernährungsberater
- Sportmediziner (nicht-medikamentöse Therapie-Ansätze)
- Epidemiologen
- Ambulante Praxen und Selbsthilfegruppen
Betreuung von bisher 650 Hypertonikern
Die praktische Umsetzung soll am Universitätsklinikum stattfinden. In der Medizinischen Klinik wurden bisher zirka 650 Hypertoniker im Rahmen eines ganzheitlichen Bluthochdruckkonzeptes betreut, um durch interdisziplinäre, nicht-medikamentöse Maßnahmen Medikamente erfolgreich einzusparen und verbesserte Bluthochdrucke zu erreichen.
Hohe Reichweite und Relevanz
Die Risikostratifizierung konnte im Rahmen eines von der EU-finanzierten Projektes auf gesunde Münsteraner Familien ausgeweitet werden. Mit dem Interdisziplinären Präventionszentrum soll ein umfassenden Adressatenkreis - und damit eine hohe Reichweite - erzielt werden. Die wirtschaftliche Relevanz ist unbestritten: Es ermöglicht zum einen eine hohe Patientenanbindung, zum anderen gibt es mittelständischen Unternehmen beispielsweise die Möglichkeit, Genchip-Analysemethoden zur Diagnostik und Prävention bzw. Therapieanpassung einzusetzen.





