Weniger Medikamente, besserer Blutdruck
Im Rahmen eines ganzheitlichen Projektes zur Bekämpfung von Bluthochdruck hat das Universitätsklinikum Münster bereits rund 650 Hypertonie-Patienten betreut. Die Initiatoren streben an, durch interdisziplinäre Maßnahmen den Medikamentenkonsum zu minimieren und den Blutdruck zu verbessern. Das Programm konnte nun mit Hilfe von EU-Finanzierung ausgeweitet werden: Die Risiko-Stratifizierung bezieht in Zukunft auch gesunde münsterische Familien mit ein.
Projekt mit wirtschaftlicher Relevanz
Das Projekt hat nicht nur in der Bevölkerung eine immense Reichweite, sondern besticht ebenso durch wirtschaftliche Relevanz: So haben beispielsweise mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, Genchip-Analysemethoden zur Diagnostik sowie Prävention- und Therapieanpassung zu entwickeln.
Internisten, psychosoziale Mediziner, Ernährungsberater, Sportmediziner, Epidemiologen sowie ambulante Praxen und Selbsthilfegruppen unterstützten das Programm.
[Foto: Münster Marketing Galerie, Ralf Emmerich]





