Das Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) wurde 2003 in Münster eröffnet und ist in Deutschland eines der ersten, konsequent auf den Forschungstransfer ausgerichteten Nanozentren. Durch eine enge inhaltliche und räumliche Verflechtung von industriellen Entwicklungsprojekten mit aktuellen Forschungsansätzen der Hochschulen sollen Neugründungen und die Erweiterung bestehender Firmen in einem Gebäude und unter einem Dach vorangetrieben werden.
Beste Voraussetzungen für exzellente Forschung
Die enge Verbindung zu bereits erfolgreich auf Gebieten der Nanotechnologie arbeitenden Firmen spiegelt sich deshalb nicht nur in der Ausrichtung der Forschung wider, sondern ist auch integraler Bestandteil der architektonischen Struktur. Auf 2.400 Quadratmetern Fläche finden Forscher aus Firmen und verschiedenen Fachbereichen, insbesondere der Universität Münster (Chemie, Physik, Biologie und Medizin) neben Büroflächen besondere Laborflächen vor, die spezifischen nanotechnologischen Anforderungen Rechnung tragen. Schwingungsfreie Fundamentierungen und Reinraumbedingungen, zusammen mit einem einzigartigen Gerätepool, bieten ausgezeichnete Voraussetzungen für eine exzellente Forschung.
Das nordrhein-westfälische Innovationsministerium hat fünf Mio. € aus dem Konjunkturpaket II für den Neubau CeNTech II zur Verfügung gestellt. Hier werden 745 qm Laborfläche und 450 qm Bürofläche geschaffen, die für rund 40 Mitarbeiter Platz bieten. Der Neubau wird -verbunden durch einen Gang - hinter dem bestehenden CeNTech Gebäude errichtet und im Herbst 2011 fertig gestellt sein. Alleinige Mieterin des neuen Forschungsgebäudes wird die Universität sein.
Weitere Informationen unter www.centech.de
[Foto: CeNTech Archiv]





